jura
mit tiefgang
unsichtbares Sichtbar
machen
Richtig statt nur Recht
Das Recht hat seinen Ursprung im Leben. Schon im römischen Recht wurden aus realen Sachverhalten Regeln entwickelt, die Orientierung schaffen sollten. Heute ist es oft umgekehrt. Dabei gerät das Wesentliche aus dem Blick: der Mensch, sein Umfeld, seine Interessen. Doch das Leben lässt sich nicht in Schablonen pressen. Genau hier setzt meine Arbeit an. Der Ausgangspunkt ist immer der Sachverhalt selbst. Wer ist beteiligt? Welche Ziele, unausgesprochenen Erwartungen und Dynamiken spielen mit?
Ich frage meine Mandantinnen und Mandanten immer zuerst: “Warum glauben Sie, dass sich die Gegenseite so verhält?” Ich frage nicht: Wie gehen wir jetzt dagegen vor? Mir geht es nicht darum, das Gegenüber „zu schlagen“, sondern für meine Mandantinnen und Mandanten das Richtige und somit das Beste zu erreichen!
Komplexität managen: Wann Ausweitung sinnvoll ist – und wann Vereinfachung zählt
Wer komplexe Fälle lösen will, muss genauer hinschauen. Hinter Verträgen, Streitigkeiten oder Nachfolgeregelungen wirken oft Kräfte, die nicht sofort erkennbar sind: Abhängigkeiten, Machtgefüge und/oder familiäre Dynamiken.
Dafür verknüpfe ich juristische Expertise mit einem systemischen Ansatz. Die systemische Arbeit ist dabei ein wertvolles Instrument, denn sie macht Zusammenhänge sichtbar und legt frei, was hinter dem Offensichtlichen liegt.
Wenn diese Kräfte erkennbar werden, lassen sich Konflikte wirklich verstehen und lösen. Was auf den ersten Blick gegensätzlich wirkt – juristische Präzision und systemische Arbeit – ergänzt sich in Wirklichkeit perfekt. Beide suchen nach dem Gleichen: der besten Lösung.
Zwischen System und Einzelfall: Wie systemisches Denken juristische Prinzipien erweitert
Jeder Fall ist in ein Geflecht aus Interessen, Beziehungen und Strukturen eingebettet. Eine nachhaltige juristische Lösung verlangt daher mehr als die Behandlung von Symptomen – sie erfordert ein tiefes Verständnis der Ursachen.
Es ist wichtig, Widersprüche produktiv zu nutzen und zu beleben – und nicht auszusitzen. Dadurch lässt sich das Thema hinter dem Thema erkennen. Denn oft liegt genau hier die Chance, dass sich Hindernisse in Verständigung verwandeln.
Mein Anspruch: Konflikte zu entschärfen, statt sie zu verschärfen. Und Ergebnisse schaffen, die Akten schließen – und nicht neue eröffnen.